Staatlich anerkanntes
Gymnasium







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Schule ohne Rassismus- Schule mit Courage

Elisabeth-von-Thadden-Schule gegen Rassismus und für Courage!


Die Bundeskoordination „Schule ohne Rassismus-Schule mit Courage“ ist ein Netzwerk von und für Schüler mit dem Ziel auf Themen wie Ausgrenzung, Zivilcourage, Rassismus, Benachteiligungen und Vorurteile aufmerksam zu machen und Schulen die Gelegenheit zu bieten, sich damit auseinander zu setzen.

Was haben diese Themen mit unserer Schule zu tun? Unsere Schulgründerin Elisabeth von Thadden hat während des Nationalsozialismus wahrhaft Courage bewiesen und musste dafür letzten Endes sterben. Die Begegnung und der Umgang mit Andersartigkeit ist aber darüber hinaus immer wieder Thema in unserem Schulalltag

Vor diesem Hintergrund sahen wir es als SMV-Team als Bereicherung für unsere Schule Teil dieses Netzwerkes zu werden um die Ziele unserer Schulgründerin auch heute und in der Zukunft zu verfolgen.

Was bedeutet überhaupt der Begriff Courage? Was sind Vorurteile und wie entstehen diese? Was steckt hinter dem Begriff Rassismus? Und wie kann man als Schule Courage beweisen und Rassismus und Vorurteile bekämpfen? Mit solche Fragen wollen wir uns als Schule im Rahmen von SOR-SMC auseinander setzten. Um Mitglied bei SOR-SMC werden zu können, braucht die Schule die Zustimmung von 70% des Lehrpersonals, der Schüler und der Mitarbeiter. Am „Thadden“ haben von 851 Schulmitgliedern 657 zugestimmt sich bei der Überwindung von Diskriminierungen zu beteiligen. Dies beweist die Unterstützung der Schulgemeinde für das Projekt, das uns als Schule bleibt und auch in den nächsten Jahren und kommende Schüler zum Nachdenken anregen soll.

 

Als Paten konnten wir das Heidelberger Kinder- und Jugendtheater gewinnen, die uns in unserem Vorhaben in kommenden Jahren unterstützen werden. Dies sehen wir als großen Gewinn und als Unterstützung. Alle Schauspieler des Kinder- und Jugendtheaters haben unterschiedliche Nationalitäten und auch die Stücke der letzten Spielzeiten setzten sich häufig mit Themen auseinander, die in den Rahmen von SOR-SMC passen.

Um aus der Zugehörigkeit zu „Schule ohne Rassismus-Schule mit Courage“ mehr als eine Auszeichnung zu machen, finden in diesem Rahmen jährliche Projekte statt, bei denen sich das Kinder- und Jugendtheater beteiligen wird.

Da es uns sehr wichtig war, das Projekt zu Beginn merkbar einzuführen, planten wir eine große Aktion, welche jede Klasse mit einbezog, um so SOR-SMC an der Schule zu festigen.

Dank sehr vieler freiwilliger Vereine und Persönlichkeiten konnten wir am 19.07. einen großen Aktionstag auf die Beine stellen. Referenten, Workshops und Ausstellungen schufen die Möglichkeit für jede Klassenstufe, Neues zu lernen. Vorträge zur Entwicklung von Rassismus, der Psychologie von Vorurteilen, der Frage: Wie kann man Erinnerungen schaffen? Eingliederung und Integration, Inklusion, jüdische Bevölkerung in Deutschland, oder die gesellschaftliche Reaktion auf HIV-Erkrankungen wurden gehalten. Workshops zur Entwicklung von Zivilcourage, zum Thema Homosexualität und ein Fotoprojekt wurden gestaltet. Auch die Theaterpädagogen des Kinder- und Jugendtheaters machten einen Workshop zum Thema Ausgrenzung mit anschließender Aufführung. Es wurde diskutiert, gelernt, Erfahrungen gemacht, man war kreativ und offen für Neues und wir hoffen, dass wir als Schule davon profitieren konnten. Ein großes Banner mit allen Handabdrücken, das an diesem Tag entstand, soll an das Projekt erinnern und in der Schule sowie im Heidelberger Theater aufgehängt werden.

Für die SMV 2013/14:

Lilly Boxheimer, Rebekka von Thadden, Greta Hartmann, Vanessa Pahl, Amelie Ziegler