Hier klicken um zur Startseite zurück zu kommen

9er Projektwoche auf der Alm 2019

Sonntag morgen begann unsere 18-köpfige Gruppe die Reise zu unserem kleinen, gemütlichen, von Bergketten umgebenen „Sonnenhüsi“, gelegen im Schweizer Simmental.

Drei Tage lang durften wir abwechselnd auf zwei sehr unterschiedlichen Almen mithelfen, die eine noch sehr ursprünglich und dem Klischee einer typischen Schweizer Alm entsprechend, die andere etwas moderner.

Die Klasse 9b

Der erste Arbeitstag empfing uns mit extrem schlechtem Wetter, was uns aber nicht von unserem Vorhaben abbringen konnte, bei Regen, Nebel und unglaublichen 6 Grad unsere Aufgaben auf der ersten Alm in Angriff zu nehmen. Zusammen mit einem Jahrespraktikanten streiften wir durch die unter Wasser stehenden Kuhweiden und gruben mit Hacke und Schaufel eine Rinne für eine unterirdische Wasserleitung in den Waldboden.

Den Dienstag verbrachten wir auf blühenden Wiesen, die wir von giftigen Pflanzen befreiten und rechten am Hang angesammeltes Unkraut zusammen.

Am Mittwoch ging es wieder hoch in die Alpen, wo wir den freundlichen Bauern Hans Jörg, auf einen Streifzug durch die steilen Bergabhänge begleiteten und räumten –  diesmal zum Glück bei Sonnenschein und einer wunderschönen Kulisse – die im Weg liegenden Steine zur Seite. Die drei anstrengenden Arbeitstage fanden ihren Abschluss jeweils in den nahegelegenen Schwimm-und Seebädern.

Der Donnerstag, unser letzter Tag, wurde von einer kleinen Schülergruppe und Frau Heimbeck mit einer frühmorgendlichen Wanderung durch den dunklen Wald begonnen, um die aufgehende Sonne zu beobachten. Obwohl wir davon, dank des bewölkten Himmels, leider wenig mitbekamen, war es eine tolle Erfahrung und die vielen überwundenen Höhenmeter auf jeden Fall wert.

Nach dem Frühstück brachen wir in die Schweizer Hauptstadt Bern auf, wo wir den ganzen Vormittag Zeit hatten, die Fußgängerzone, den Bärengraben und das Bundeshaus zu erkunden. Nachdem wir uns mehrere Male für den fotografier freudigen Herrn Pölzer vor verschiedenen Gebäuden aufstellen durften, ließen wir den Tag im Berner Schwimmbad, das sogar Zugang zu dem Fluss Aare bot, ausklingen.

Freitagmorgen ging es dann leider schon wieder zurück nach Hause, so dass wir nach einer ca. fünfstündigen Fahrt (Dank an Herr Pölzer für seine starken Nerven) wohlbehalten in Heidelberg ankamen.

Die Projektwoche auf der Alm hielt viele besondere Momente für uns bereit und offenbarte uns einen kleinen Einblick in den Alltag der Bäuerinnen und Bauern.

Vielen Dank an Frau Heimbeck und Herrn Pölzer für die schönen Tage!

Julie Grether, 9b

So erreichen Sie uns: