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Studienfahrt Surfen

In Seignosse an der französischen Atlantikküste

Unsere Studienfahrt mit dem Sport-Leistungskurs und sechs weiteren Teilnehmenden führte uns nach Seignosse an die französische Atlantikküste. Zusammen mit Frau Balzar und Herrn Kiefer machten wir uns am Samstagmittag von Deutschland aus auf den Weg nach Frankreich. Vor uns lagen eine lange Busfahrt, fünf Tage Surfen und eine Woche voller Sport, Strand und gemeinsamer Erlebnisse

Die Anreise dauerte ungefähr 19 Stunden. Durch mehrere Pausen an Raststätten konnten wir uns zwischendurch die Beine vertreten und etwas essen. Am Sonntagmorgen kamen wir schließlich in Seignosse an und bezogen unsere großzügigen Bungalows, in denen wir jeweils zu fünft untergebracht waren und die alle auch mit einer kleinen Küche (sehr gut für den ständigen Hunger bei so viel Sport!) und einem eigenen Bad ausgestattet waren. Dadurch hatten wir neben unserem Schlafplatz auch einen Rückzugsort mit Terrasse, an dem wir nach den Surf-Sessions zusammenkommen und schön in der Sonne chillen konnten.

Die Bungalows lagen in einer größeren Anlage, in der es neben den Unterkünften auch verschiedene Möglichkeiten gab, sich sportlich zu beschäftigen. Dazu gehörten unter anderem ein Tennisplatz, ein Beachvolleyballplatz und ein Fußballplatz. Dadurch konnten wir auch außerhalb des Surf-Programms gemeinsam Sport machen.

Unser Tagesablauf war während der Woche ziemlich sportlich. Morgens ging es nach dem Frühstück relativ früh direkt zum Surfen. Unsere Bungalows lagen zwar direkt hinter der Düne in unmittelbarer Strandnähe, zu unserem Surfspot mussten wir allerdings immer eine gute halbe Stunde mit Brett laufen, was ziemlich anstrengend war. Insgesamt hatten wir fünf Tage lang jeweils eineinhalb Stunden Surfunterricht.

Gerade am Anfang war das Surfen für viele von uns eine Herausforderung. Wir wurden in kleinere Gruppen aufgeteilt, eine Gruppe mit Vorerfahrungen und drei Gruppen für die der Surfsport neu war. Nicht nur die Wellen waren ungewohnt, auch das Anziehen des Neoprenanzugs stellte sich schnell als eigene Herausforderung heraus. Die Wellen sahen vom Strand aus schon ordentlich aus, die volle Kraft spürte man aber erst, wenn man im Wasser war. Es gibt wohl niemanden, der in dieser Woche nicht auch mal von einer Welle erwischt und wie in der Waschtrommel umhergewirbelt wurde. Insgesamt waren die Bedingungen für unsere Gruppe aber ziemlich gut. Während einige ihre Surfskills im Laufe der Woche deutlich verbessern konnten, machten andere weiterhin eher unfreiwillig Bekanntschaft mit dem Atlantik.

Nach dem Surfen gab es noch weitere sportliche Aktivitäten oder Freizeit. Wir gingen beispielsweise nachmittags oder abends gemeinsam zum Strand, spielten Beachvolleyball oder Spikeball und verbrachten dort Zeit miteinander. Ein besonderes sportliches Highlight war unser „King of the Court“-Turnier im Tennis. Dabei konnten sich Leonard Ding und Ben Hoppe durchsetzen und sogar drei Runden hintereinander gewinnen. Leonas, Leon, Paul und noch einige andere verausgabten sich außerdem bei Strand-Ringkämpfen und panierten sich dabei gegenseitig von oben bis unten.

Natürlich bestand die Woche nicht nur aus Sport. In unserer Freizeit gingen einige von uns zum Einkaufen, um Getränke und Snacks zu besorgen. Abends saßen wir teilweise ohne Lehrer zusammen, spielten Werwolf, hörten Musik oder unterhielten uns einfach. Dadurch hatten wir neben dem offiziellen Programm auch genügend Zeit, als Kurs zusammenzuwachsen und uns auch außerhalb des Sports besser kennenzulernen. Legendär wird auch das Nacht-Versteckspiel über die Anlage in Erinnerung bleiben

Auch beim Essen war für Abwechslung gesorgt. Dafür mussten wir allerdings jeden Abend ungefähr zehn Minuten durch den Wald zu unserem Essensbereich laufen. Das Essen war eher einfach gehalten, aber sehr lecker. Es gab zum Beispiel Linsendahl, Wraps zum Selbstbefüllen mit allerlei frischen Toppings oder „loaded Potatoes“.

Ein besonderes Highlight der Fahrt war unser Ausflug nach San Sebastián in Spanien. Nach dem Surfen ging es am Mittwoch gegen 14 Uhr mit dem Bus über die Grenze. Dort teilten wir uns in kleinere Gruppen auf und konnten die Stadt auf eigene Faust erkunden. Dank unserer Mitschülerin Elorri, die aus der Gegend kommt, bekamen wir neben den Tipps der Lehrkräfte außerdem einige wertvolle Insider-Tipps. So konnten wir verschiedene Sachen essen (vor allem die ausgezeichneten Tapas (oder baskisch: Pintxos), die Stadt erkunden und ein bisschen spanische Kultur erleben. Gegen Abend bewegten sich viele Gruppen in Richtung Strand, wo wir gemeinsam den Sonnenuntergang anschauten.

So verging die Woche letztendlich ziemlich schnell.

 Auch wenn am Ende nicht jeder von uns ein professioneller Surfer geworden ist, nehmen wir auf jeden Fall viele gemeinsame Erinnerungen mit zurück nach Deutschland. Besonders die Mischung aus Sport, Freizeit und der gemeinsamen Zeit als Kurs hat die Studienfahrt für uns zu einer besonderen Woche gemacht.

Geschrieben von Laurent und Patrick

Und hier ergänzend noch die Highlight von…

Carla, Moana, Lilli:

Das abendliche Zusammensitzen und spielen,  Spike Ball, Volleyball und am Strand den Sonnenuntergang genießen.

Daniel, Leon, Leonas:

San Sebastian aufessen

Liv, Lizzy, Elorri, Nele:

Die abendlichen Spielrunden waren eines unserer Highlights und auch wenn das frühe Aufstehen dann anstrengend war, hat sich dies für die morgendliche Surf Einheit immer gelohnt. Neben ein paar Zusammenstößen haben wir auch erfolgreich als Gruppe ein paar Wellen genommen und wir hatten vor allem einen Riesenspaß.

Antonia und Hannah:

Im Neoprenanzug im Supermarkt einkaufen gehen

Frau Balzar und Herr Kiefer:

Bei Sonne, Meer, Strand und Wellen bedarf es gar keiner besonderen Highlights mehr. Es war einfach insgesamt eine sehr harmonische Woche mit einer tollen, zuverlässigen und sportlichen Gruppe. Alle Aktivitäten haben viel Spaß gemacht und es war schön zu sehen, wie sich alle beim Surfen in nur wenigen Tagen weiterentwickelt haben.